Einfach passieren lassen

Autor: Danny Fliger

Es muss nicht immer die harte Gangart sein. Es muss auch nicht alles stringent am Reißbrett ausgetüftelt werden. Für Joshua Skerra ist es viel wichtiger, dass der Song für sich selbst steht und ihn kein vorbestimmtes Schicksal erwartet. So überrascht er mit einer Farbpalette an Songs, die von melancholisch verträumter Musik über düsteren Blues bis hin zu Industrial-artig und Rock Elementen alles parat hat. Also schließt die Augen und öffnet eure Ohren für einen Sound, der euch durch die Welt trägt.

Die Songs, die Joshua geschickt hatte, überraschten beim Anhören mit der Vielfalt an musikalischen Stilen, welche er in seine Musik einfließen lässt. Oft mit einem tragenden Rhythmus, der mal eher schleppend und dann eher wieder chillig war. „Die Musik, die ich selbst höre, ist sehr vielfältig. Ich setze mich beim Musik machen auch eigentlich nie hin und plane, in welche Richtung der Song jetzt gehen soll.“ Dennoch haben seine Titel Struktur und wirken nicht beliebig oder langatmig.

Seine Liebe zur Musik entflammte bereits als er noch sehr jung war und das Klavier der Familie für sich entdeckt hatte. Später fand er dann zusätzlich an der Gitarre großes Interesse. Seine ersten Gehversuche beim Aufnehmen von Musik machte er an einem alten Macbook und schon seit einer ganzen Weile schreibt er Songs. Erst vor kurzer Zeit hat er sich dann dazu entschieden, aufzuhören, auf den „richtigen Moment“ zu warten und anzufangen, seine Musik zu veröffentlichen. Dafür hatte er sich im Laufe der Zeit natürlich mit dem nötigen Equipment ausstatten müssen: „Ich habe mir dazu ein kleines „Studio“ in einem Zimmer eingerichtet, in dem alles aufgenommen wird. Da wird dann auch alles von mir produziert, soweit ich das mit meiner relativ geringen Erfahrung und dem Equipment machen kann.“

Hilfe bekam er natürlich auch von seinem Vater, welcher ebenfalls Musiker – hauptsächlich Filmkomponist – ist: „ Die Akustik im Raum ist eigentlich furchtbar, aber mein Vater hat einen tollen Job gemacht und mir geholfen, das halbwegs gerade zu biegen.“ So ist es auch wenig verwunderlich, wenn Leute, die seine Stücke zum allerersten Mal hören, sofort Vergleiche mit dem Genre seines Vaters ziehen: „Ich finde es auffallend, dass meine Musik oft mit Filmmusik verglichen wird.“ Natürlich kann er nicht verleugnen, dass die Musik seiner Eltern einen großen Einfluß auf seine musikalische Entwicklung hatte und wohl auch weiterhin haben wird. Er betonte aber, dass ihr  größter Einfluß darin bestand, ihn dazu zu bewegen, die Musik, die er hört, bewußt wahrzunehmen und das herauszufiltern, was einem, der sie nur beiläufig konsumiert, verborgen bleibt. Dies ermöglichte ihm einen völlig neuen Blickwinkel auf die Musik, die seine Ohren erreicht. „Mein größtes, absolut finales Ziel als Musiker ist es – denke ich wenigstens jetzt – mindestens ein paar Menschen genau das zu zeigen.“ In näherer Zukunft strebt er ein Jazz-Studium an. Ansonsten will er auch weiterhin Songs veröffentlichen und hofft darauf, noch mehr Leute damit zu erreichen.

Falls der Artikel euer Interesse geweckt haben sollte, könnt ihr seine Musik auf Spotify, iTunes und anderen Streamingdiensten finden. Dort hat er bereits die erste Single veröffentlicht. Die anderen Songs, inklusive eines bisher noch nicht veröffentlichten, folgen bald als Album. Finden könnt ihr ihn dort als Joshua Skerra.

Joshuaskerra.bandcamp.com

Reverbnation.com/joshuaskerra

Soundcloud.com/joshua-skerra

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